Summer Sale — up to 35% off
Zurück zum Blog

Von Akimova Elizaveta · 09.07.2026

Google-Maps-Orte als CSV exportieren (2026)

Aus ein paar gespeicherten Restaurants werden in Google Maps schnell Hunderte Einträge. Auf der Karte sieht das eindrucksvoll aus — zum Sortieren, Aufräumen oder Weiterverarbeiten wäre eine Tabelle aber oft praktischer.

Genau dafür fehlt in Google Maps ein CSV-Download. Das gilt für Markierte Orte, Möchte ich hin und eigene Listen. Google Takeout erstellt zwar ein Kontoarchiv, liefert aber Rohdaten statt einer Tabelle, mit der man sofort arbeiten kann.

So exportierst du eine Liste als CSV

  1. Installiere ExportMyMap in Chrome oder einem anderen Chromium-Desktopbrowser.
  2. Öffne Google Maps und melde dich beim Konto mit den gespeicherten Orten an.
  3. Öffne ExportMyMap und wähle Markierte Orte, Möchte ich hin oder eine eigene Liste.
  4. Prüfe die gefundenen Orte und entferne nicht benötigte Einträge aus der Auswahl.
  5. Klicke auf CSV und speichere die Datei.

Im kostenlosen Tarif kannst du die ersten 10 Orte ansehen und exportieren. Ein kostenpflichtiger Tarif schaltet die vollständig erkannte Liste frei.

Was steht tatsächlich in der Datei?

Jeder Ort wird zu einer Tabellenzeile. Je nachdem, welche Angaben Google bereitstellt, enthält die Datei Name, vollständige Adresse, Stadt, Postleitzahl, Region, Land, Koordinaten, Plus Code, Telefonnummern, E-Mail-Adressen, Website, Bewertung, Anzahl der Rezensionen, Kategorie, Öffnungszeiten, Place ID, Google-Maps-Link, Bild-URL, Datumsfelder und gegebenenfalls deine Listennotiz.

Leere Zellen sind normal: Ein Aussichtspunkt hat vielleicht Koordinaten, aber keine Telefonnummer; ein Unternehmen veröffentlicht eventuell keine E-Mail-Adresse.

In Google Sheets, Excel oder Numbers öffnen

  • Google Sheets: Datei → Importieren → Hochladen und die CSV auswählen.
  • Microsoft Excel: Datei direkt öffnen oder über den Datenimport UTF-8 und Komma als Trennzeichen wählen.
  • Apple Numbers: CSV auf Numbers ziehen oder Datei → Öffnen verwenden.

Die Datei nutzt UTF-8, damit Umlaute und internationale Ortsnamen erhalten bleiben. Erwartet deine Excel-Version Semikolons, importiere die Datei über den Datenimport statt per Doppelklick.

CSV oder XLSX?

Nimm CSV, wenn du die Daten anschließend in eine Datenbank, ein CRM, eine Karten-App oder ein No-Code-Werkzeug importieren möchtest. XLSX ist bequemer, wenn du die Liste hauptsächlich von Hand in Excel oder Numbers bearbeitest.

Mehr als 200 markierte Orte

Google Maps zeigt auf dem Desktop möglicherweise nur etwa 200 markierte Orte, obwohl dein Konto mehr enthält. ExportMyMap warnt, wenn dieses Problem erkannt wird. Für ein vollständiges Archiv nutze zuerst die Google-Takeout-Methode für mehr als 200 Orte.

Die CSV entsteht direkt im Browser. Danach kannst du nach Städten sortieren, Duplikate entfernen oder eigene Spalten ergänzen. Enthält die Liste private Adressen, Kundenstandorte oder persönliche Notizen, solltest du die Datei entsprechend vorsichtig aufbewahren.

Google-Maps-Liste als CSV exportieren →

Mit KI fortfahren

KI zu diesem Leitfaden fragen

Öffne eine vorbereitete Frage im KI-Assistenten deiner Wahl. Dieser Leitfaden ist bereits als Hauptquelle enthalten.

Öffnet sich in einem neuen Tab. Die Antwort wird auf Deutsch verfasst.