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Von Akimova Elizaveta · 10.07.2026

Google Maps: Markierte Orte teilen (2026)

Wer seine markierten Orte verschicken möchte, sucht in Google Maps erst einmal vergeblich nach dem Teilen-Button. Er ist nicht in einem Untermenü versteckt: Markierte Orte lassen sich tatsächlich nicht als Liste teilen. Das bestätigt auch die offizielle Google-Hilfe.

Gerade diese Liste wächst bei vielen über Jahre — mit Restaurants, Hotels, Aussichtspunkten und allerlei Adressen, die sonst nirgends richtig hineinpassen. Alles nur fürs Teilen noch einmal in einer neuen Liste zu speichern, wäre unnötig mühsam.

So geht es ohne manuelles Kopieren

ExportMyMap liest die in deiner angemeldeten Google-Maps-Sitzung sichtbaren markierten Orte und erstellt daraus eine eigene Webseite. Empfänger öffnen einen normalen Browser-Link; sie brauchen weder die Erweiterung noch Zugriff auf dein Google-Konto.

  1. Installiere ExportMyMap.
  2. Öffne Google Maps in einem Chromium-Desktopbrowser und melde dich beim richtigen Konto an.
  3. Klicke auf ExportMyMap und wähle Markierte Orte.
  4. Wähle nur die Orte aus, die du wirklich senden möchtest.
  5. Wähle Share-Link, vergib einen klaren Titel und kopiere die URL.

Die geteilte Seite ist eine Momentaufnahme. Andere Listen, dein Suchverlauf und dein Google-Konto bleiben verborgen. Jeder mit der URL kann die ausgewählten Orte sehen — entferne deshalb private Adressen wie Zuhause oder Arbeit.

Warum Google keinen Teilen-Button zeigt

Markierte Orte gehören zu den älteren, fest eingebauten Google-Listen. Eigene Listen können öffentlich oder gemeinsam bearbeitbar sein; Markierte Orte nicht. Google bietet außerdem keinen Knopf, um die komplette Liste in eine neue eigene Liste zu duplizieren.

Der native Umweg ist eine neue Liste, in die du die Orte erneut speicherst. Bei wenigen Orten ist das in Ordnung, bei Hunderten wird es mühsam.

Was passiert bei mehr als 200 Orten?

Google Maps auf dem Desktop zeigt möglicherweise nur etwa 200 markierte Orte, obwohl die mobile App mehr enthält. ExportMyMap warnt, wenn dieses Limit erkannt wird. Für das vollständige Archiv nutze den Google-Takeout-Workflow.

Wann ein Link nicht die beste Wahl ist

  • PDF für einen Offline-Reiseführer.
  • CSV oder Excel zum Sortieren und Bearbeiten.
  • KML oder GPX für andere Karten- und Navigations-Apps.
  • Eigene Google-Maps-Liste für Zusammenarbeit direkt in Google Maps.

Schau vor dem Teilen noch einmal durch die Auswahl. Zwischen jahrelang gesammelten Restaurants verstecken sich schnell eine Privatadresse oder eine persönliche Notiz. Der Link ist absichtlich ohne Anmeldung erreichbar.

Google Maps selbst kann Markierte Orte nicht als Liste teilen. Eine eigene Seite mit den ausgewählten Orten erspart dir aber das Kopieren von Dutzenden oder Hunderten einzelner Maps-Links.

Teilbare Liste mit ExportMyMap erstellen →

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