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Von Akimova Elizaveta · 08.03.2026

5 Möglichkeiten, eine Reiseliste mit Freunden zu teilen

Du hast Stunden in die perfekte Liste gesteckt: Restaurants, Cafés und diesen einen Aussichtspunkt, den jemand unbedingt empfohlen hat. Dann bittet dich ein Freund um die Liste — und du stößt auf das bekannte Google-Maps-Problem: Für Menschen außerhalb deines Google-Kontos gibt es keinen wirklich sauberen Übergabeweg.

Hier sind fünf Möglichkeiten, die tatsächlich funktionieren. Die erste eignet sich fast immer, die letzte nur für den Notfall. Eine Vergleichstabelle am Ende hilft bei der Auswahl.

1. Ein teilbarer Link

Ein Share-Link ist eine einzige URL, die deine komplette Liste auf jedem Gerät im Browser öffnet. Niemand muss eine App installieren oder sich mit einem Google-Konto anmelden. Deine Freunde sehen die Orte auf einer interaktiven Karte samt Namen, Adresse und Schaltfläche zum Öffnen in Google Maps.

Genau deshalb ist diese Variante für die meisten am bequemsten. Der Link passt in WhatsApp, iMessage, E-Mail, Notion oder eine Instagram-Direktnachricht und funktioniert auf iPhone, Android und Laptop gleich.

So erstellst du ihn mit ExportMyMap; die Anleitung zeigt den gesamten Ablauf:

  1. Installiere ExportMyMap und öffne in Google Maps die gewünschte Liste.
  2. Starte die Erweiterung und wähle Markierte Orte, Möchte ich hin oder eine eigene Liste.
  3. Wähle Share Link. Die URL wird in die Zwischenablage kopiert.
  4. Füge sie dort ein, wo deine Freunde ohnehin schreiben.

Am besten für: Gruppenreisen, persönliche Stadttipps und Listen für Menschen, die Google Maps nicht ständig verwenden.

2. Ein PDF-Reiseführer

Ein PDF macht aus derselben Liste ein ordentliches, nummeriertes Dokument mit Ortsnamen, Adressen und Kategorien. Als Datei funktioniert es auch offline — praktisch im Flugzeug oder in Gegenden mit schlechtem Empfang.

Außerdem lässt sich ein PDF besser verschenken. Eine aufgeräumte Auswahl deiner Lieblingsorte wirkt persönlicher als eine Wand aus einzelnen Links und kann bei Bedarf ausgedruckt werden.

Am besten für: Offline-Reisen, Menschen, die lieber Dokumente als Apps nutzen, und als dauerhafte Sicherung einer sorgfältig gepflegten Liste.

3. Eine druckbare Liste

Die Druckansicht ist die schlichte Schwester des PDFs: ein reduziertes Schwarz-Weiß-Layout ohne Bilder, das sauber und sparsam aus dem Drucker kommt. Nur eine nummerierte Liste mit den wichtigsten Angaben.

Am besten für: die Kühlschranktür während der Planung, eine Papierkopie für Mitreisende oder ein Backup im Rucksack, das keinen Akku braucht.

4. Googles eigene geteilte Liste

Google Maps besitzt eine eingebaute Teilen-Funktion. Öffne Gespeichert, wähle eine Liste und teile sie — oder erlaube anderen, Orte hinzuzufügen. Nur diese Methode ermöglicht es einer Gruppe, dieselbe Liste gemeinsam zu bearbeiten.

Der Preis dafür ist zusätzliche Reibung: Alle brauchen ein Google-Konto und in der Praxis meist die Maps-App. Außerdem bleibt die Liste innerhalb von Google. Wenn die ganze Gruppe ohnehin in Maps plant, ist das eine gute Lösung. Sobald eine Person nicht mitmacht, wird es umständlich.

Am besten für: Gruppen, die Google Maps bereits verwenden und gemeinsam sammeln wollen, statt nur deine Auswahl zu lesen.

5. Eine Collage aus Screenshots

Die altmodische Variante: von jedem Ort einen Screenshot machen und die Bilder in den Gruppenchat werfen. Keine Einrichtung, keine zusätzlichen Tools, auf jedem Smartphone möglich.

Schon bei mehr als drei oder vier Orten wird daraus jedoch eine unübersichtliche Bilderwand. Adressen lassen sich nicht antippen, und kein Eintrag öffnet direkt eine Karte. Für zwei schnelle Tipps reicht es; für eine echte Reiseliste nicht.

Am besten für: ein bis drei Orte, die sofort geteilt werden sollen.

Vor dem Teilen kurz aufräumen

Eine Liste ist nur so hilfreich wie ihr Inhalt. Fünf Minuten Vorbereitung machen sie für andere deutlich nützlicher.

  • Einen klaren Namen vergeben. „Lissabon – Essen“ erklärt sich selbst, „Unbenannte Liste“ nicht.
  • Ballast entfernen. Lösche versehentlich gespeicherte oder bereits aussortierte Orte.
  • Die besten Tipps nach oben setzen. Die Formate übernehmen die Reihenfolge deiner Liste.
  • Kurze Hinweise ergänzen. „Pastéis bestellen, Kaffee auslassen“ verwandelt einen Pin in eine echte Empfehlung — und bleibt im PDF oder Share-Link erhalten.

Der Unterschied ist klein, aber aus einer Liste zum kurzen Überfliegen wird etwas, das Freunde unterwegs wirklich benutzen.

Welche Variante passt?

Für die meisten sind Share-Link oder PDF die ehrlich beste Antwort: Auf Empfängerseite ist kaum Aufwand nötig, und beide funktionieren auch mit langen Listen. Die native Google-Liste lohnt sich, wenn alle gemeinsam bearbeiten müssen. Screenshots bleiben der schnelle Notbehelf.

MethodeOhne Google-KontoOffline nutzbarFür lange ListenAndere können bearbeiten
Share-LinkJaNeinJaNein
PDF-ReiseführerJaJaJaNein
Druckbare ListeJaJaJaNein
Geteilte Google-Maps-ListeNeinNeinJaJa
Screenshot-CollageJaJaNeinNein

Häufige Fragen

Kann ich die Liste teilen, ohne alle zu Google Maps zu zwingen? Ja. Ein Share-Link und ein PDF funktionieren auf jedem normalen Gerät ohne Google-Konto. Nur Googles eigene geteilte Liste setzt Maps voraus.

Müssen meine Freunde für den Link etwas installieren? Nein. Der Link öffnet sich direkt im Webbrowser; es gibt nichts herunterzuladen und keine Anmeldung.

Was eignet sich für eine lange Liste? Ein Share-Link oder ein PDF. Google Maps kann ebenfalls lange Listen teilen, aber nur innerhalb seines eigenen Systems. Screenshots werden schon deutlich früher unbrauchbar.

Können andere eigene Orte hinzufügen? Nur in einer gemeinsam bearbeiteten Google-Maps-Liste. Share-Link und PDF sind schreibgeschützte Momentaufnahmen deiner Auswahl.

Werden dadurch meine anderen gespeicherten Orte sichtbar? Nein. Geteilt wird nur die ausgewählte Liste. Andere Listen, Suchverlauf und Google-Konto bleiben außen vor. Private Adressen solltest du natürlich vor dem Export entfernen.

Fazit

Eine Reiseliste zu teilen sollte nicht voraussetzen, dass alle dieselbe App und dasselbe Konto verwenden. Mit einem Link oder PDF erreicht deine Auswahl jeden in wenigen Sekunden und bleibt auch für Menschen außerhalb von Google Maps brauchbar.

Erstelle deine teilbare Liste auf ExportMyMap.