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Von Akimova Elizaveta · 28.07.2026

Google-Maps-Orte nach Excel oder Google Sheets exportieren

So sieht es aus

Sieh dir eine schnelle Demo zum Export gespeicherter Orte aus Google Maps an.

Eine Karte beantwortet die Frage Wo liegt der Ort? Eine Tabelle ist besser bei den Fragen, die fünf Minuten später auftauchen: Wie viele Orte liegen in Frankreich? Welche Restaurants haben keine Website? Gibt es Duplikate? Welche gespeicherten Betriebe haben mehr als 1.000 Bewertungen?

Google Maps zeigt diese Tabelle nicht an. ExportMyMap erstellt sie: eine Zeile pro gespeichertem Ort, die verfügbaren Details in eigenen Spalten. Du kannst eine native Excel-Arbeitsmappe herunterladen oder dieselbe XLSX für die Zusammenarbeit in Google Sheets importieren.

XLSX oder CSV: Entscheidend ist der nächste Schritt

Wähle Excel (XLSX), wenn du:

  • die Liste direkt in Excel, Google Sheets, Numbers oder LibreOffice öffnen möchtest;
  • eine fett formatierte Kopfzeile und sinnvolle Spaltenbreiten behalten willst;
  • Koordinaten, Bewertungen und Rezensionenzahlen als Zahlenzellen brauchst;
  • das Tabellenblatt nach der Google-Maps-Liste benennen möchtest;
  • die Arbeitsmappe von Hand bearbeiten und teilen willst.

Wähle CSV, wenn du:

  • die Orte in CRM, Datenbank, No-Code-Werkzeug oder Kartendienst importierst;
  • die Datei mit einem Skript verarbeitest;
  • ein möglichst schlichtes Tabellenformat benötigst.

Der eigene CSV-Leitfaden erklärt UTF-8, Trennzeichen und Import-Fälle. Für den hier beschriebenen Ablauf nehmen wir XLSX.

Schritt 1: Aus der Maps-Liste eine Arbeitsmappe machen

Öffne Google Maps auf einem Computer in Chrome, Edge, Brave oder Arc.

  1. Installiere die ExportMyMap Chrome-Erweiterung.
  2. Öffne Google Maps, klicke auf Gespeichert und wähle die Liste.
  3. Starte die Erweiterung und warte bis zum Ende des Scans.
  4. Wähle Excel (XLSX).
  5. Schalte persönliche Notizen ein, wenn sie in die Tabelle gehören.
  6. Lade die Datei herunter.

Die kostenlose Version umfasst die ersten 10 Orte; für die vollständige Liste ist ein kostenpflichtiger Tarif nötig. Stoppt eine große Liste Markierter Orte am Desktop bei ungefähr 200 Einträgen, verwende vor dem Export den Google-Takeout-Ablauf.

Was steckt in der Arbeitsmappe?

Jeder Ort bekommt eine Zeile. Je nach verfügbaren Google-Daten enthält die Datei ungefähr zwei Dutzend Felder:

  • Name und vollständige Adresse;
  • Stadtteil, Stadt, Bundesland, Region, Postleitzahl und Land;
  • Breiten- und Längengrad sowie Plus Code;
  • Telefonnummern und E-Mail-Adressen, sofern verfügbar;
  • Website und Domain;
  • Bewertung und Anzahl der Rezensionen;
  • Kategorie und Öffnungszeiten;
  • Google Place ID und Google-Maps-URL;
  • Bild-URL sowie Speicher- und Aktualisierungsdatum;
  • deine Notiz, falls ausgewählt.

Nicht jede Ortskarte besitzt alle Angaben. Eine leere Telefonzelle bedeutet meist nur, dass der Betrieb keine Nummer veröffentlicht oder Google sie nicht liefert. Prüfe zuerst Namen, Adressen und Koordinaten, denn darauf bauen die meisten weiteren Arbeiten auf.

Das Tabellenblatt übernimmt den Listennamen. In Excel verbotene Zeichen werden ersetzt, Namen über 31 Zeichen gekürzt. Die oberste Zeile ist fixiert und bleibt beim Scrollen sichtbar.

In Microsoft Excel öffnen

Öffne die XLSX per Doppelklick. Zwei kleine Änderungen machen lange Listen angenehmer.

Klicke in die Daten und wähle Einfügen → Tabelle. Bestätige, dass die Tabelle Überschriften besitzt. Dadurch erhält jede Spalte einen Filter.

Filtere anschließend nach einer echten Frage, etwa:

  • Land = Italien und Kategorie enthält Restaurant;
  • Bewertung größer oder gleich 4,5;
  • Website ist leer für eine Geschäftsliste;
  • Stadt = Berlin für den aktuellen Reiseabschnitt.

Zum Suchen von Duplikaten kannst du auf einer Kopie des Tabellenblatts Name und vollständige Adresse markieren und Daten → Duplikate entfernen verwenden. Behalte den unveränderten Export in einem zweiten Blatt.

Dieselbe Datei in Google Sheets importieren

Google Sheets versteht XLSX; eine vorherige CSV-Konvertierung ist nicht nötig.

  1. Öffne eine neue oder vorhandene Google-Tabelle.
  2. Wähle Datei → Importieren.
  3. Lade die XLSX hoch.
  4. Wähle Neue Tabelle erstellen oder Neue Tabellenblätter einfügen.
  5. Klicke auf Daten importieren.

Laut Google-Sheets-Hilfe verändert der Import die ursprüngliche Excel-Datei nicht. Alternativ kannst du die XLSX in Drive hochladen und Öffnen mit Google Tabellen wählen.

Lege anschließend über Daten → Filter erstellen einen Filter an. Arbeiten mehrere Personen gleichzeitig mit unterschiedlichen Ansichten, sind Filteransichten besser; sonst sieht plötzlich jeder nur noch die Cafés in Lissabon, die ein Kollege gerade ausgewählt hat.

Drei sinnvolle Schritte vor dem Teilen

1. Eine Entscheidungsspalte ergänzen

Füge eine Spalte Status mit Werten wie Behalten, Vielleicht, Gebucht, Besucht oder Entfernen hinzu. Der Export zeigt Googles Daten; diese Spalte hält eure Entscheidung fest.

2. Google-Maps-URL behalten

Lösche die URL nicht, nur weil eine Adresse vorhanden ist. Über sie gelangen alle schnell zur aktuellen Ortskarte mit neuen Bewertungen, Bildern, Anfahrt und Öffnungszeiten.

3. Öffnungszeiten als Momentaufnahme behandeln

Die Zeiten stammen vom Exportzeitpunkt. Für die grobe Planung sind sie hilfreich, für einen Weg quer durch die Stadt kurz vor Ladenschluss solltest du die Live-Angabe prüfen.

Wann eine Tabelle das falsche Ziel ist

Excel und Sheets eignen sich zum Filtern und Bearbeiten, nicht unbedingt zum entspannten Betrachten einer Karte. Wenn Empfänger die Orte nur durchstöbern sollen, ist ein teilbarer Kartenlink oder eine PDF einfacher.

Soll die Liste in eine andere Karten-App, verwende ein Geodatenformat statt Koordinaten aus Spalten nachzubauen. KML passt zu Google Earth und Organic Maps; GPX-Wegpunkte zu OsmAnd und vielen GPS-Apps.

Eine Tabelle ist richtig, wenn die Zeilen selbst wichtig sind: Kundenlisten bereinigen, nach Städten planen, Abdeckung prüfen, Recherche verteilen oder aus gespeicherten Pins konkrete Entscheidungen machen.

Google-Maps-Liste nach Excel exportieren →