Google Maps bringt dich zuverlässig zu einem einzelnen Ort. Weniger hilfreich wird es, wenn jemand eine vollständige Liste lesen soll, ohne sich durch Dutzende Pins zu tippen.
Ein PDF eignet sich für Hochzeitsgäste, eine Immobilienauswahl, ein Vertriebsgebiet oder Restaurants einer Gruppenreise. Papier ist besser, wenn der Empfänger offline arbeitet, ein Klemmbrett trägt oder schlicht keine weitere App möchte.
ExportMyMap verwandelt die gespeicherte Live-Liste in ein Dokument statt in einen Screenshot. Namen und Adressen bleiben lesbar, das Layout läuft über mehrere Seiten und das PDF kann zu den ursprünglichen Orten verlinken.
PDF oder Drucken: Welcher Knopf passt?
Beide verwenden dasselbe Kartenlayout, sind aber für unterschiedliche Aufgaben gedacht.
| Lädt eine wiederverwendbare PDF-Datei herunter | Öffnet den Druckdialog des Browsers |
| Enthält pro Ort einen anklickbaren In Google Maps ansehen-Link | Lässt den auf Papier nutzlosen Maps-Link weg |
| Einfach per E-Mail zu senden oder zu archivieren | Ideal für Drucker- und Papiereinstellungen |
| Einheitliches Ergebnis ohne lokalen PDF-Drucker | Kann im Systemdialog ebenfalls Als PDF speichern |
Für eine Datei zum Verschicken wählst du PDF. Geht es um Papierformat, Ränder, Kopien oder Seitenbereich am Drucker, nimm Drucken.
Was steht im Dokument?
Soweit Google die Daten liefert, kann jeder Ort Name, Adresse, Telefonnummer, Bewertung und Anzahl der Rezensionen, Website sowie den Status „dauerhaft geschlossen“ zeigen. Auch deine Notiz lässt sich einblenden. Im Kopf stehen Listentitel, Ortsanzahl und Exportdatum.
Das PDF ist bewusst ein lesbarer Führer, keine Tabelle. Es hat keine sortierbaren Spalten und bewahrt nicht jedes technische Feld. Wer nach Ländern filtern, Duplikate entfernen oder Daten in ein CRM importieren möchte, benötigt stattdessen einen Excel- oder Google-Tabellen-Export.
Schritt 1: Liste öffnen und scannen
Öffne Google Maps am Computer in Chrome, Edge, Brave oder Arc, melde dich im richtigen Konto an und suche unter Gespeichert die gewünschte Liste.
Installiere ExportMyMap aus dem Chrome Web Store und starte es über Maps. Wähle die Liste und warte auf den vollständigen Scan. Die Erweiterung liest die Orte über deine bestehende Maps-Sitzung und ergänzt die verfügbaren Details.
Kostenlos exportierst du 5 Listen mit je bis zu 10 Orten. Für unbegrenzte Exporte ist ein kostenpflichtiger Tarif nötig. Die aktuellen Optionen stehen unter Preise.
Schritt 2: Das Dokument vor dem Export bearbeiten
Dieser Schritt wird gern übersprungen – und genau deshalb wirken viele PDFs wie Datenbankauszüge.
Gib der Liste einen Titel, der dem Leser hilft. Orte ist korrekt; Drei Tage in Kopenhagen – Cafés und Abendessen ist nützlich. Der Exporttitel muss nicht dem Namen in Maps entsprechen.
Prüfe danach die Auswahl. Entferne Duplikate, überholte Optionen und dauerhaft geschlossene Orte, sofern sie nicht bewusst dokumentiert werden sollen. Ein kürzerer, verlässlicher Führer ist besser als eine vollständige Liste, die niemandem traut.
Entscheide schließlich über Notizen einschließen. „Ruhiger Raum im hinteren Bereich“ oder „vorher anrufen“ kann im Team sehr wertvoll sein. „Zu teuer für Alex“ sollte die Planungsgruppe eher nicht verlassen.
Schritt 3: PDF herunterladen oder Drucken öffnen
Wähle bis zu 500 Orte und klicke auf PDF. Während der Erstellung zeigt der Knopf einen Ladezustand, danach lädt der Browser die Datei herunter. Große Dokumente brauchen länger als eine Liste mit zehn Einträgen.
Für Papier wählst du Drucken. Eine druckfreundliche Seite öffnet den normalen Browserdialog. Dort stellst du Drucker, Papierformat, Ausrichtung, Skalierung und Seitenbereich ein. Chrome und andere Browser bieten auch Als PDF speichern; für eine Datei zum Teilen liefert der eigene PDF-Knopf jedoch das planbarere Ergebnis.
Die Grenze von 500 Orten gilt für PDF und Drucken. Sie hält Dokument und Erzeugung handhabbar. Teile 800 Standorte nach Land, Viertel, Zuständigkeit oder Status auf. Das verbessert zugleich die Nutzbarkeit.
Datenformate wie CSV, KML, GPX, JSON, GeoJSON und Excel haben nicht dieselbe Dokumentgrenze und eignen sich besser für sehr große Archive.
Schritt 4: Die langweiligen Dinge prüfen
Öffne das PDF vor dem Versenden und kontrolliere erste, letzte sowie eine mittlere Seite:
- Stimmen Titel und Ortsanzahl?
- Bleiben lange Namen und Adressen lesbar?
- Endet das Dokument nicht mitten in der Liste?
- Öffnet ein In Google Maps ansehen-Link den richtigen Ort?
- Sind private Notizen wie geplant entfernt?
Für Papier druckst du zunächst zwei Seiten. So fallen falsche Skalierung, Graustufen oder ein ungeeignetes Papierformat auf, bevor 60 Seiten durch den Drucker laufen.
Das Ergebnis ohne Verwirrung teilen
Ein PDF ist eine Momentaufnahme. Bei veränderlichen Quellen gehört ein Datum in den Dateinamen: standortbesuche-2026-07.pdf sagt mehr als maps-liste-neu.pdf.
Entwickelt sich die Liste noch weiter, passt ein teilbarer Weblink besser. Wenn mehrere Freunde in Maps Ideen ergänzen, vergleicht der Artikel fünf Wege zum Teilen einer Reiseliste die Möglichkeiten.
Denke ebenso bewusst an den Datenschutz. Ein PDF lässt sich leicht weiterleiten. Entferne Privatadressen, Kundennotizen, Zugangscodes und interne Kommentare vor einer breiteren Freigabe.
Fehlerbehebung
Die Liste ist für PDF zu groß. Reduziere die Auswahl auf höchstens 500 Orte. Eine sinnvolle Kategorie ist besser als die willkürlichen ersten 500.
Einige Felder sind leer. Nicht jeder Maps-Eintrag hat öffentliche Telefonnummer, Website, Bewertung oder Straßenadresse. Eine Lücke ist besser als eine erfundene Angabe.
Ein dauerhaft geschlossener Ort erscheint. Der Status ist enthalten, damit du ihn bemerkst. Entferne den Ort und erzeuge das Dokument neu.
Nach Drucken passiert nichts. Prüfe, ob der Browser den neuen Tab blockiert, erlaube Pop-ups für ExportMyMap und versuche es erneut.
Der Empfänger muss navigieren statt lesen. Schicke das PDF als Kontext und eine KML- oder GPX-Datei für die Karten-App.
Ein guter Ortsführer hat nicht möglichst viele Felder. Er lässt sich ohne Rückfragen öffnen, verstehen und verwenden.