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Von Akimova Elizaveta · 15.08.2026

Gespeicherte Google-Maps-Orte in Google My Maps importieren

Google Maps und Google My Maps klingen wie zwei Ansichten desselben Produkts. Tatsächlich tauschen sie gespeicherte Orte nicht automatisch aus.

Listen liegen in Google Maps. Eigene Layer, Markierungsstile, Zeichenwerkzeuge und veröffentlichte Karten gehören zu My Maps. Eine Markierung aus dem einen erscheint nicht im anderen, und es gibt keinen Schalter „Diese Liste in eine My Map verwandeln“.

Eine KML-Datei schließt die Lücke: Liste als Ortsmarken exportieren, in einen My-Maps-Layer importieren und anschließend bearbeiten.

Wann sich My Maps lohnt

Bleib bei einer normalen Maps-Liste für persönliche Lesezeichen und Navigation. My Maps ist sinnvoll, wenn du Farben und Symbole, mehrere Layer, Linien und Flächen, eine eingebettete Karte oder gemeinsame Bearbeitung brauchst. Der Import ist eine eigene Kopie, keine zweite Ansicht der Liste.

Warum KML für den einmaligen Import passt

Googles My-Maps-Dokumentation akzeptiert KML, KMZ, GPX, CSV, TSV, XLSX und Google Tabellen. Für eine einmalige Übertragung ist KML am einfachsten: Jede Ortsmarke hat bereits Name und Koordinaten. ExportMyMap kann zusätzlich deine Notiz in die Beschreibung schreiben.

CSV und Excel enthalten mehr Tabellenfelder, verlangen beim Import aber die Auswahl der Positions- und Titelspalten. Sie passen besser zu regelmäßig aktualisierten Daten.

Schritt 1: Liste als KML exportieren

  1. Installiere die ExportMyMap Chrome-Erweiterung.
  2. Öffne in Google Maps Gespeichert und die Liste.
  3. Starte ExportMyMap und warte bis zum Ende des Scans.
  4. Wähle KML und lade herunter.

Schließe Notizen nur ein, wenn spätere Betrachter sie sehen dürfen. Die kostenlose Version umfasst die ersten 10 Orte; für die vollständige Liste ist ein kostenpflichtiger Tarif nötig. Stoppt Markierte Orte bei ungefähr 200 Einträgen, verwende zuerst Google Takeout. Der KML-Leitfaden erklärt die Datei.

Schritt 2: Karte und Layer erstellen

Öffne Google My Maps, erstelle eine Karte und benenne sowohl Karte als auch ersten Layer. Zum Beispiel: Karte Japan 2027, Layer Essen aus Google Maps. Weitere Quelllisten gehören in eigene Layer.

Schritt 3: KML importieren

Klicke unter dem Layer auf Importieren, lade die .kml-Datei hoch und warte. Die Pins sollten auf der Karte und in der Layerliste erscheinen.

Google nennt 5 MB als Grenze für unkomprimierte KML/KMZ-Dateien und rät außerdem von Dateien mit mehr als 2.000 Zeilen ab. „Zeilen“ beschreibt eindeutig Tabellendaten; Google sagt nicht, ob 2.000 auch ein hartes Limit für KML-Ortsmarken sind. Eine Liste nahe 2.000 Orten solltest du deshalb in kleinere Dateien und Layer aufteilen, statt diese unklare Grenze auszureizen. Eine einfache Punkt-KML erreicht eher die Mengen- als die 5-MB-Grenze.

Prüfe sofort einen häufigen Namen, einen abgelegenen Ort und eine Notiz. Da KML Koordinaten enthält, sollte My Maps nicht anhand von Name oder Adresse raten müssen.

Schritt 4: Layer gestalten

Nutze wenige verständliche Gruppen, etwa Rot für Pflichtziele, Blau für Unterkünfte und Grün für Essen. Vier klare Gruppen sind hilfreicher als 23 kaum unterscheidbare Symbole. Importiere Essen, Wanderungen und Hotels getrennt, damit jeder Layer ein- und ausgeschaltet werden kann.

Schritt 5: Erst prüfen, dann teilen

Halte die Karte privat, bis Notizen und persönliche Adressen geprüft sind. Vergib Bearbeitungsrechte nur an Personen, die Punkte verschieben, umbenennen oder löschen dürfen.

Möchtest du lediglich eine Liste versenden, ist eine teilbare Listenseite schneller.

KML oder CSV für Aktualisierungen?

KML ist ideal für den ersten Schnappschuss. Für regelmäßige Aktualisierungen unterstützt My Maps das erneute Importieren und Zusammenführen von CSV und Google Tabellen. ExportMyMap CSV enthält Koordinaten und Details; wähle beim Import Breiten- und Längengrad für die Position und name für den Titel. Mehr dazu im CSV-Leitfaden.

Eine Live-Synchronisierung entsteht dadurch nicht. Änderungen in Google Maps brauchen einen neuen Export.

Grenzen und Fehlerbehebung

KML überträgt zuverlässig Punkt, Name und optionale Notiz, aber keine lebenden Google-Bewertungen, Fotos oder Öffnungszeiten. Bewahre bei Bedarf eine Excel-Kopie auf.

Sind keine Pins sichtbar, prüfe Layerliste und Zoom sowie die Datei im KML-Validator. Bei Ablehnung kontrolliere Dateityp, 5-MB-Grenze und bei fast 2.000 Orten eine Aufteilung in kleinere Auswahlen.

Bewahre die KML auch nach dem Import auf. Dann bleiben Google-Maps-Liste, portable Momentaufnahme und My-Maps-Projekt voneinander unabhängig.

KML für Google My Maps erstellen →